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diesem Augenblick das Gefühl, bei diesem mir so sympathischen Prüfer das Gesicht zu ver- lieren. Der starrte
mich noch einen Moment ganz ungläubig an, brummte aber dann:
„In Ordnung, schalten sie ein." Alles andere ging im Refrain von: „Take me home, Country roads" unter.
Trotz meines kurzen Schweissausbruchs hatte ich sofort reagiert und die MC in den Schlitz gedrückt. Sie steckte bereits dort und wartete nur auf diesen Schubser. Und siehe da, mit
Bobby ging es wieder
aufwärts. Er vergass augenblicklich den Anlass unserer Fahrt und wähnte sich wieder mit mir und dem Repertoire seines Countrystars allein. Seine Fahrt stabilisierte sich in den folgenden Minuten und am Schluss konnte man getrost behaupten, dass es sich im Grossen und Ganzen um eine gelungene Prüfungsfahrt gehandelt hatte.
Als er dann den Führerschein ehrfürchtig zusammengefaltet in der neuen Brieftasche verstaut hatte, tippte mir mein Freund im Fond auf die Schulter und sagte sehr ernst:
„Das war aber eine Ausnahme. Ich hoffe, wir verstehen uns. Es soll auf gar keinen Fall zur Gewohnheit werden, daß wir uns allen möglichen
Schmarren anhören müssen, nur damit die Bande einigermassen ordentlich fährt."
Nach einer kurzen Pause fügte er allerdings noch mit einem aufkommenden Schmunzeln hinzu:
„Wissen sie, warum ich in diesem Fall gerne eine Ausnahme gemacht habe? Ich bin nämlich auch ein Freund der Countrymusik und im speziellen ein großer Verehrer von Bobby Bare
und John Denver."
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