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Die Doktorarbeit
Nachdem ich Fredl das zweite Mal im Auto erlebt hatte, musste ich ihm - zu seinem Schutz und zur Sicherheit aller Mitmenschen - mitteilen, daß er sich
das Autofahren zu diesem Zeitpunkt besser verkneifen sollte.
Er war bis zu seinem zehnten Lebensjahr aufgrund einer mysteriösen Krankheit an das Bett gefesselt und hinkte deshalb geistig und körperlich seinen gleichaltrigen Zeitgenossen
gewaltig hinterher. Unmöglich erschien
es mir, ihm jetzt das Autofahren beizubringen, er wäre der Sache nie und nimmer gewachsen gewesen. Man musste erst versuchen, ihn mit langsameren Fahrzeugen an den Verkehr zu gewöhnen. Im Einvernehmen mit seinen Eltern schlug ich ihm deshalb diesen ungefährlicheren Weg vor.
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