Wenn es einmal nicht so recht vorwärts gehen will.

Sicher  kommt es auch  euch  ab und zu so vor,  als  ginge mit der ganzen  Fahrerei nichts mehr voran.  Ihr habt sogar das Gefühl,  dass es mit  jedem  weiteren  Fahren schlechter als besser wird.  Das  stimmt natürlich nicht generell,  denn immer wieder wird von uns Umfangreicheres verlangt. Mehr Teile kommen hinzu, um schön lang- sam unser Puzzle zu einem harmonischen Bild zu vervollständigen.Es endet schliess- lich nicht damit, dass wir  uns richtig einordnen können.  Die gestellten Ansprüche werden mit jeder  Fahrt  umfangreicher. Als nächstes müssen wir unter Umständen vor dem  Abbiegen  einen  Fahrstreifen  wechseln  und gleich  darauf die Fußgänger  und  Radfahrer beachten,  bevor wir dann endgültig in die andere Straße einbiegen können.

Anfangs, so quält uns der Gedanke, ging alles viel leichter und besser.  Kein Wunder, der  Fahrlehrer  hielt euch die ganze Zeit  von  Situationen fern,  die  eure Übungen hätten stören oder  behindern  können.  Jetzt ist es an der Zeit,  gelernte  Manöver in immer  schwierigeren  Verkehrsabläufen  mit immer größerem  Verkehrsaufkommen zu trainieren.  Da ergibt es sich zwangsläufig, dass ihr ab und zu bei Übungen  über- fordert werdet, die wir längst schon als souverän beherrscht angesehen und vielleicht sogar  innerlich  als erledigt abgehakt  haben.  Als ihr die ersten Male das Einordnen geübt habt,  war das sicher an   Stellen,   wo ihr  nicht zusätzlich  zuviel  auf  andere Dinge achten musstet, die euch nur  abgelenkt  hätten.  Ich denke, ihr wisst, was ich damit  ausdrücken will.

Das Einordnen soll dabei nur ein Beispiel von vielen sein.  Weil ständig  mehr hinzu- kommt, das beherrscht und koordiniert werden muss, glaubt ihr, daß  ihr  nicht vor-

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