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Manche wählen ihre Fahrschule nach dem Preis, der pro Fahrstunde verlangt wird; je weniger - desto besser.
Bei dieser Vorgehensweise ist Vorsicht geboten, meine Freunde! Nicht jeder, der auf den ersten Blick scheinbar umsonst arbeitet,
ist ein moderner
Robin Hood. Wenn die Preise das allgemeine Gefüge am Ort erheblich unterschreiten, muss man sich Gedanken machen, aus welchem Grund das wohl der Fall ist. Die Arbeit eines guten Fahrlehrers hat ihren Wert, dem der Fahrstundenpreis, der heutzutage zu Buche steht, in keiner Weise gerecht wird. Angesichts der hohen Kosten eines Fahrschulbetriebes scheint selbst eine Verdoppelung nicht übertrieben. So gesehen ist man selbst dann noch gut bedient, wenn man sich dort anmeldet, wo sich die Preise am obersten Niveau orientieren.
Modernes Ausbildungsmaterial zu
erwerben und zu erhalten ist sehr kostspielig und wird nicht nur als Wettbewerbsvorteils zur Konkurrenz angeschafft, es dient in erster Linie dazu, den Schülern das Training zu erleichtern und für ihre Ausbildung die denkbar günstigsten Bedingungen zu schaffen.
Glaubt mir, Ihr kommt in den meisten Fällen besser weg bei einem Fahrlehrer, der ein ver- nünftiges Entgelt für seine Arbeit fordert, als bei
einem, der Euch mit einem viel zu niedri- gen Fahrstundenpreis in seine Fahrschule lockt, weil das wegen der Qualität seiner Arbeit anders
nicht mehr möglich ist. Nicht selten habe ich Fahrschüler übernommen, die voll- kommen verzweifelt einen solchen sogenannten
Kollegen verlassen hatten. Das, was sie sich hatten sparen wollen, war längst verschwendet.
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