Ich glaube nicht,  dass es etwas mit  Schleimen oder  Radfahren  zu tun hat, wenn man hier nur den einfachsten Geboten der Höflichkeit gerecht wird.  Schliesslich  tauchen  der Prüfer und der Fahrlehrer den Prüflingen zuliebe auch in einem annehmbaren Outfit auf.

Ebenso hat es nichts mit hinten hineinkriechen zu tun, wenn man auf eventuelle Fragen des Prüfers aufgeschlossen und höflich antwortet. Ich habe schon erlebt, dass manche gleich zu Beginn durch aggressives Auftreten darauf hinzuweisen versuchten, dass sie sich vom Prüfer nichts gefallen lassen wollten.

Ein chinesisches Sprichwort - an dieser Stelle nicht unangebracht - besagt: Nur ein Narr geht aufrecht durch eine Tür, bei der der Balken zu niedrig ist.

Bei den theoretischen Prüfungen  geht es manchmal zu wie in einem Kindergarten oder  Hühnerstall. Da quasseln alle durcheinander oder lachen und unterbrechen auf diese Weise jeden Ansatz des Prüfers, auch einmal etwas zu sagen.

Es kann doch unmöglich so schwierig sein, sich eine halbe Stunde ruhig zu verhalten, und aufmerksam den Worten des Sachverständigen zu lauschen. Wenn dieser Teil der Prüfung abgeschlossen ist und der Prüfer euch fürs erste entlässt, habt ihr genügend Zeit, Witze zu reissen oder über das zu lachen, was ihr in der schriftlichen Prüfung alles falsch beantwortet habt;  falls es da überhaupt etwas zu lachen gibt.

Also gerade hier lohnt sich diszipliniertes Verhalten. Der Sachverständige könnte sonst womöglich an eurer Reife, ein Kraftfahrzeug durch den heutigen Verkehr steuern zu können, zweifeln.

Bewerber mit allzu kindlichem  Spiel- und Lärmtrieb eignen sich eben noch nicht für eine solch verantwortungsvolle Betätigung.

Ein anderes Problem, das ganz fatale Auswirkungen  haben kann, muss ebenfalls an dieser Stelle behandelt werden.

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