Das ist  verständlicherweise  besonders in den Zeiten der Fall, in denen der Schüler mit der Bedienung des  Fahrzeugs noch zu sehr  beschäftigt ist.  Viele  sagen:  "Ja, ja ...", wenn sie korrigiert  werden,  und im selben  Augenblick haben sie es auch schon  wieder  vergessen. Meist jedoch haben sie es  überhaupt nicht gehört und erst recht nicht  verstanden. Was ist denn dabei, liebe Freunde, den Fahrlehrer noch einmal zu fragen,  wie er dieses oder jenes gemeint hat;  oder wenn ich ihn bitte,  es  zu wiederholen,  weil  ich in dem Augenblick zu sehr mit der Situation beschäftigt war und aus diesem  Grund  nicht  aufmerksam  zuhören konnte.  Es bricht uns doch kein Zacken aus der Krone,  wenn  wir  immer  wieder  nach- bohren. Schliesslich wollen wir etwas lernen, und das kann ohne Fragen niemals so schnell geschehen wie wir uns das wünschen.  Keine falsche Scham also.  Euer Fahrlehrer ist eher froh darüber, wenn bei jeder Gelegenheit nachgehakt wird. Nur auf diese Art kann er fest- stellen, dass ihr mit dem richtigen  Engagement  bei  der Sache seid und seine Worte nicht weiter vergebliche Mühe sind.  Von dem Moment an,  wo er mit Fragen bombardiert wird, kann er auch gezielter schulen.  Bei dieser Art zu arbeiten wird man gezwungen, vorauszu- denken und vorauszuschauen. Der souveräne Autofahrer, der wir auf diese Weise werden, hebt sich schon sehr bald von der Masse der Führerscheinbewerber ab.

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