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Das Mitschreiben von Fehlern
Je weiter wir uns dem Ende der Ausbildung nähern, desto öfter beschleicht uns das
Gefühl, dass unsere Fahrerei eher schlechter als besser wird. Ihr erinnert euch, ich schnitt dieses Thema bereits an. Doch in diesem Fall hat es andere Ursachen.
Besonders dann, wenn wir in den letzten Tagen zu viel gefahren sind, kann eine solche Un- ruhe aufkommen. Manche nehmen dann noch mehr
Fahrstunden und die auch noch in immer kürzeren Abständen.
Ich habe häufig die Erfahrung gemacht, dass es gerade jetzt besser ist, eine Pause einzulegen. Man braucht zwischendurch Zeit
zum Abschalten. Schon mit einer Woche Abstand vom Autofahren kann man
seine Gedanken wieder in Ordnung bringen und zur Ruhe kommen. Brauchen wir eine grössere Zeitspanne, um uns zu regenerieren, so soll uns das auch nicht weiter beunruhigen. Man muss das Gelernte verdauen und verarbeiten können. Sonst passiert es uns, dass wir Fahrstunde um Fahrstunde nehmen, nur um ein bereits erreichtes Level erneut zu erkämpfen.
Gerade im
Sommer drängen viele schnell noch vor dem Urlaub darauf, das Thema Führer- schein abzuschliessen, um auf die erste große Fahrt gehen zu können . Das selbe gilt für den Augenblick, wenn die ersten Schneeflocken fallen. In diesen Monaten ist es sogar noch schlimmer, denn keiner möchte mit seiner Ausbildung in die Wintermonate geraten. Dabei ist es viel einfacher, im Winter die Prüfung zu machen. Es ist weniger Verkehr, und durch die entlaubten Bäume erkennt man vorfahrtsberechtigte Straßen von Rechts viel eher. Ausserdem geht es gemütlicher zu, da besonders bei Neuschnee viele Prüfer schon damit zufrieden sind, wenn sie abends gesund nach Hause fahren können, um es ein wenig überspitzt zu formu- lieren.
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