Das Mitschreiben von Fehlern

Je weiter wir uns dem Ende der  Ausbildung  nähern,  desto öfter beschleicht uns das Gefühl, dass unsere Fahrerei eher schlechter als  besser  wird.  Ihr  erinnert  euch,  ich  schnitt  dieses Thema bereits an. Doch in diesem Fall hat es andere Ursachen.

Besonders dann,  wenn wir in den  letzten  Tagen zu viel gefahren sind,  kann eine solche Un- ruhe aufkommen. Manche nehmen dann noch mehr Fahrstunden und die auch noch in immer kürzeren Abständen.

Ich habe häufig die Erfahrung gemacht,  dass es gerade jetzt besser ist,  eine Pause einzulegen. Man  braucht  zwischendurch  Zeit  zum  Abschalten.  Schon mit  einer Woche Abstand  vom Autofahren  kann  man  seine  Gedanken wieder  in  Ordnung bringen und zur Ruhe kommen. Brauchen wir eine grössere Zeitspanne,  um  uns zu  regenerieren,  so soll uns das  auch nicht weiter beunruhigen. Man muss das Gelernte verdauen und verarbeiten  können.  Sonst passiert es uns, dass wir Fahrstunde um Fahrstunde nehmen, nur um ein bereits erreichtes Level erneut zu erkämpfen.

Gerade im  Sommer drängen viele schnell noch vor dem Urlaub darauf,  das  Thema  Führer- schein abzuschliessen, um auf die erste große  Fahrt gehen  zu  können . Das selbe gilt für den  Augenblick,  wenn  die  ersten  Schneeflocken  fallen.  In  diesen  Monaten  ist  es sogar noch schlimmer,  denn keiner möchte mit seiner Ausbildung in die  Wintermonate geraten. Dabei ist es viel einfacher,  im Winter die  Prüfung  zu machen.  Es ist weniger Verkehr,  und durch die entlaubten Bäume erkennt man vorfahrtsberechtigte Straßen von Rechts viel eher. Ausserdem geht es gemütlicher zu,  da besonders bei Neuschnee viele Prüfer schon damit zufrieden sind, wenn sie abends gesund nach Hause fahren  können,  um es ein wenig   überspitzt  zu  formu- lieren.

 

Doppel 43+

Könnte ich vielleicht gleich als erster Prüfung machen, Chef?

Doppel +44

Von denen hat nämlich noch keiner den Lappen!

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