Wie kann ich mein Gesichtsfeld erweitern?

Es kommt schon mal vor,  dass  man  während seiner  Fahrstunden  allzu verkrampft hinter dem Lenkrad klemmt.  Dann gelingt es lediglich,  das wenige zu erkennen, was sich in einem kleinen Bereich unmittelbar vor dem Fahrzeug abspielt.  Besser ist es allerdings,  man sitzt so locker im Auto,  dass  sogar Dinge erkannt werden,  die man ausschliesslich im Augenwinkel  erfaßt.  Das soll  bedeuten,  es ist  unbedingt nötig,  uns immer  wieder zur Ruhe zu zwingen,  denn  nur  mit der erforderlichen Ruhe und  Ausgeglichenheit  ist  eine  entspannte  Haltung möglich. Unser Gesichtsfeld kann sich dann bis zu einem Optimum erweitern. Nicht  selten wird eine Fahrstunde mit jeder Minute hektischer und verkrampfter. Dann wird es Zeit,  sich daran zu erinnern. Mit dieser Ruhe, auf die wir uns ständig neu besinnen müssen, erweitert sich automatisch das Gesichtsfeld.  Wir erkennen plötzlich auch Bewegungen am Fahrbahn- rand,  die momentan noch nicht als relevant  erscheinen,  aber sehr schnell das Verkehrsge- schehen  beeinflussen  können.  Im Augenwinkel nehmen  wir jetzt  sogar Aktivitäten wahr, die wir ansonsten nur zu erkennen vermögen, wenn wir  uns fest darauf konzentrieren.Merkt ihr selbst auch,  wie verkrampft ihr im Auto hängt und euch dadurch beispielsweise auf  Rot umspringende Ampeln  überraschen,  oder dass ihr euch einfach  nicht erklären könnt,  wo  beim Abbiegen jedesmal  plötzlich die Fussgänger und  Radfahrer herkommen? Das liegt nur daran, dass das Gesichtsfeld zu sehr eingeengt ist.

Probiert es einfach aus.  Opfert die nächste  Fahrstunde mit dem festen  Vorsatz,  heute nicht  unbedingt  Fortschritte machen zu müssen.  Ihr sollt dabei nur versuchen,  das gut zu machen, was ihr längst schon im Schlaf beherrscht. Sehr schnell  werdet ihr merken,  wie ihr plötzlich auch Zeit bekommt,  euch auf andere  Dinge,  wie zum Beispiel das Erkennen aller Verkehrs-

 

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