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Frust mit dem Fahrlehrer.
Leider werden immer wieder Fälle bekannt, in denen Fahrschüler
mit ihrem Lehrer nicht zurechtkommen oder umgekehrt. Die Reibungen, die hier im zwischenmensch- lichen Bereich entstanden sind, lassen sich einfach nicht aus der Welt schaffen, so sehr man sich auch bemüht. Das hat natürlich nichts mit Vorurteilen zu tun, die eine Zusammenarbeit ebenfalls belasten können; denn was Vorurteile anbetrifft, so glaube ich behaupten zu können, dass Fahrlehrer zumeist frei davon sind, vorausgesetzt natürlich, sie arbeiten schon eine Weile in dieser Branche. Sollten sie jemals Vorurteile gegenüber neuen Fahrschülern gehabt haben, so sind sie sicher des öfteren damit auf die Nase gefallen und haben diese Untugend schnell wieder abgelegt. Ich möchte mich davon nicht ausnehmen, denn ich war in der Anfangszeit als junger Fahrlehrer eben- falls voreingenommen.
Fahrschüler sind davon weniger betroffen, denn wer meldet sich schon bei einer Fahr- lehrerin oder einem Fahrlehrer an, für die er keine Sympathie
hegt? Doch höchstens diejenigen, die zum billigen Jakob
gehen. Anders ist es dann schon, wenn man während der Ausbildung feststellen muss,dass man mit seinem Beifahrer einfach nicht auskommen kann. Er hat sich in der Zwischenzeit immer wieder als "wahre Bestie" entpuppt, sarkastische Bemerkungen und beissende Ironie sind dabei ein wesentliches Merkmal. Aus unserer Schulzeit wissen wir, dass gute Leistungen und motivierte Mitarbeit ausschliesslich bei guten Pädagogen möglich sind; und die sind bekanntlich rar. Jeder von euch kann ein Lied davon singen. Um so mehr ist es in dem engen Bereich eines Fahrschulautos notwendig, dass Harmonie herrscht. Andernfalls wird es zur Quälerei - und zwar für beide.
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