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Weitere Erlebnisse bei Prüfungsfahrten
Ich glaube, dass Beispiele, besonders solche, die uns zum Schmunzeln oder Weinen bringen, den nachhaltigsten Eindruck
hinterlassen. Das habe ich bei meinen Unterrichten des öfteren erreichen können. Wenn Fahrschülerinnen und Fahrschüler über eine meiner Erzählungen herzhaft lachen mussten, konnte ich sicher sein, dass sie sie nicht mehr so schnell vergessen würden.
Leider haben die meisten Beispiele, von denen wir jetzt auf diese Weise profitieren, vielen Prüflingen den Weg zu ihrem Führerschein
verlängert. Ich hoffe, all jene Leidgeprüften sind uns nicht böse, wenn wir uns ihre Ausrutscher zunutze machen. Unser Dank gilt deshalb allen, die ungewollt zu unserem Erfolg beitragen.
Geschichten, die
ebenfalls während Prüfungsfahrten geboren wurden, sollen uns auch auf den folgenden Seiten helfen, ähnliches bei unserem großen Auftritt zu vermeiden.
An jedem Prüfungstag geschieht es mindestens einmal, daß Fahrschüler die Richtungsangabe des Prüfers verwechseln. Wenn der Herr im Fond sagt: “Die nächste
rechts”, kann man sicher sein, dass sich der eine oder andere zum Linksabbiegen einordnet - oder umgekehrt.
So ergab es sich, dass sich mein Fahrschüler, wie vorher beschrieben, nach links eingeordnet hatte und sich bereits auf dem Linksabbiegerstreifen befand, als sich der
Prüfer hinter uns plötzlich noch einmal zu Wort meldete; im ungünstigsten Augenblick, wie sich jeder denken kann. Doch wahrscheinlich wollte er sehen, wie Josef in dieser Stresssituation
reagieren würde. Er sagte:
„Wir wollten hier doch eigentlich nach rechts abbiegen."
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