Einer der wichtigsten  Aspekte ist die  richtige Einstellung,  mit  der wir an die Sache herangehen.

Bevor wir unsere  Startplätze  einnehmen,  müssen wir uns darüber im Klaren sein,  ob  wir  das  Autofahren auch wirklich lernen wollen  oder ob es uns nur um das Papier geht,  das  uns  dazu  berechtigt,  alleine  loszufahren.  Immer wieder habe ich feststellen  müssen,  dass  junge  Leute  zu  mir  in die Fahrschule kamen,  nur um den Führerschein zu machen;  und  zwar,  weil sie entweder das dazu not- wendige Alter erreicht  hatten,  oder  weil  es  vielleicht  einer  ihrer  Angehörigen  so wollte.  Das, meine Freunde, ist sicherlich der  falsche  Einstieg.  Ihr  sollt  in  die  Fahrschule gehen mit dem festen und einzigen Vorsatz, das richtige Autofahren lernen zu wollen. Nur dann kommt  ihr mit der Ausbildung schnell voran und einer fruchtbaren Zusammenarbeit mit dem Fahrlehrer steht von Anfang an nichts im Wege. Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn sich Erfolgserlebnisse in kurzen Abständen einstellen.  Nur unter den genannten Voraussetzungen kann dies der Fall sein.

Für einen Fahrlehrer gibt es nichts aufreibenderes, als Fahrschüler, die nichts lernen wollen;  die sich ins Auto setzen und glauben, irgendwann einmal den Führerschein zu bekommen, wenn sie nur immer wieder fahren.

Vielleicht werdet ihr jetzt fragen,  wo denn  hier  das Problem liegen soll? Am Ende aller  Wege  erwartet  uns   ja  doch das  begehrte Scheinchen. Schliesslich  hat den Führerschein in der Vergangenheit (mit sehr wenigen Ausnahmen) jeder irgendwann bekommen.

Der  Unterschied  der verschiedenen Wege liegt darin, dass diejenigen, die nur  den Führerschein  machen wollen, ihre Schwächen meist nicht selbst erkennen oder sie einfach der Bequemlichkeit halber ignorieren. Ihre Oberflächlichkeit hindert sie,  die  richtige Bindung zu diesem so wichtigen Einstieg zu finden. Sie ärgern sich über jede weitere Fahrstunde, die sie nehmen müssen, weil die wieder etwas  kostet, oder

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