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Keine Angst also vor der ersten Fahrstunde. Ich
glaube euch versprechen zu können, dass sie ein ganz besonders schönes Erlebnis wird. Sie beginnt und endet ohne jegliche Hektik, die allein schon dadurch vermieden wird, dass alles, was zu tun ist, erstmal in aller Ruhe erklärt und vorgemacht wird.
Alle Handgriffe, sowie das richtige Betätigen der Pedale, bedürfen jetzt natürlich der Übung und Gewöhnung.
Sollten die einen oder anderen unter euch bereits Tennis oder Skifahren gelernt haben, dann wissen sie, wovon ich spreche. Erst wenn ein gewisser Rhythmus gefunden ist, wird das Ganze zur Spielerei. Jede Bewegung und Bedienung automatisiert sich, je öfter wir sie wiederholen. Schon bald müssen wir uns überhaupt nicht mehr darauf konzentrieren. Es geht, wie gesagt, automatisch. Ihr habt das bisher schon immer dann in eurem Leben erfahren können, wenn es wieder etwas Neues zu lernen gab.
In diesen ersten Stunden ist es deshalb ganz entscheidend, jeden
Griff so exakt wie möglich durchzuführen - immer und immer wieder; auch wenn es uns nach kurzer Zeit schon zum Halse heraus hängt. Jede noch so kleine Nachlässigkeit rächt sich in den Folgestunden. Hat man sich legere Handhabung erst einmal angeeignet, fällt es mit jeder Wiederholung schwerer, es sich wieder abzugewöhnen. Aus diesem Grund sind auch diejenigen, die vor ihrer Ausbildung dem Schwarzfahren nicht widerstehen konnten, nicht unbedingt immer im Vorteil. Es ist reiner Zufall, wenn dem einen oder anderen ohne professionelle Anleitung der richtige Einstieg in dieses Metier gelingt. Einige wenige schaffen freilich den Übergang ohne Schwierigkeiten. Die meisten jedoch haben große Probleme, sich auf die richtige Bedienung umzustellen, so dass die Fahrstunden, die sie sich eigentlich hatten sparen wollen, vergeudet werden.
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